Bild: Pascal Kunte

Bild: Pascal Kunte

 Bild: Pascal Kunte

Bild: Pascal Kunte

Weitere Infos

Qualitätsstandards, Anregungen und Rechtliches Zum Praktikum in einem kirchlichen Berufsfeld

Qualitätsstandards

  • Es gilt der RdErl. d. MK vom 1.12.2011 - 32–81431 - VORIS 22410 - (Insbes. Abschnitt 4.2)
  • Die rechtlichen Rahmenbedingungen (insbs. auch die Verschwiegenheitspflicht) sind zu beachten.

 Ziele

  • Das Praktikum soll Erfahrungen beinhalten, die die Freude und Vielfalt des Berufes vermitteln
  • Praktikantinnen und Praktikanten sollen sich erfolgreich ausprobieren können. Im Vordergrund stehen Hospitation und auch Partizipation. Die Praktikantinnen und Praktikanten sollen in ihren Informations-, Qualifizierungs- und Orientierungskompetenzen gestärkt werden
  • Im Praktikum wird ein für das jeweilige Berufsfeld ein wirklichkeitsnahes Tätigkeitsbild abgebildet und ein realistischer Einblick in die Arbeitswelt „Evangelische Kirche“ ermöglicht.

Struktur/Dauer

  • Die Praktikantinnen und Praktikanten haben im Praktikum einen verlässlichen Ansprechpartner und Mentor
  • Das Praktikum umfasst ca. 10 – 15 Schultage. Abweichungen sind kein Problem.
  • Zur guten Orientierung sind organisatorische und innerbetriebliche Absprachen nützlich. Ein Praktikumsplan zu Rahmenbedingungen, Orten, Stationen, Aufgaben, Zeiten und Zielen kann dabei helfen
  • Die Mentoren erkundigen sich bei den Praktikanten nach den Vorgaben der Schule zur Dokumentation (Praktikumsmappe, Praktikumsbericht,  u.ä.m.)
  • Rechtliche Rahmenbedingungen (wie zum Beispiel Jugendarbeitsschutz; Verschwiegenheitspflicht) sind anzusprechen
  • Es sollte (nach Möglichkeit) ein eigener Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden, an dem der/die Praktikantin lesen, schreiben, kommunizieren kann.
  • Das Praktikum beginnt mit einer Einführung, dem ersten Kennenlernen (Rundgang) der Einrichtung und der dort tätigen Menschen. Das Praktikum endet mit einer fachlichen Auswertung und einen persönlichen Feedback
  • Den Praktikantinnen und Praktikanten wird Gelegenheit gegeben an ca. drei Aufgabenfeldern/Projekten mitzuwirken
  • Die Praktikantinnen und Praktikanten erhalten am Ende eine wertschätzende Praktikumsbescheinigung

Praktikumsanregungen für die Berufsgruppe der Diakone

  • Innerhalb des jeweiligen Praktikums (in der Kirchengemeinde, der Region, dem Kirchenkreis, der Einrichtung) sollen die verschiedenen Mitarbeiter- und Berufsgruppen (Haupt- und Ehrenamtliche, Zielgruppen, Gremien, Leitungskreise) kennengelernt werden
  • Dazu gehören auch zentrale Einrichtungen (z. Bsp. Kirchenkreisamt, Kirchenkreisjugendienst, Superintendentur, Kindergarten, Jugendzentrum)
  • Geben Sie dem Praktikanten einen Einblick in Ihre spezifischen berufspraktischen Kompetenzen und Tätigkeiten
  • In die Dienstbesprechungen, Arbeitskreise, Gremien sollte der Praktikant einbezogen werden
  • Das Praktikum kann in spezifischen  (sozial-) diakonischen- und religionspädagogischen Arbeitsfeldern (Familienzentrum, Jugend- und Kinderarbeit, Projektgruppen, Konfirmandenarbeit, Gottesdienste/Andachten, Freizeitmaßnahmen, Senioren, Sozialladen, Wohnungslose, Beratungseinrichtungen …) erfolgen
  • Besondere Kooperationspartner (Stadtteilinitiativen, Verbände, Bildungsträger, Leitungspersonen) können besucht werden
  • Besondere (soziale) Brennpunkte, Herausforderungen und Entwicklungen im Sozialraum und Tätigkeitsfeld sollten kennengelernt und besprochen werden.
  • Eine besondere Aktion/ein Highlight kann im Mittelpunkt der Praktikumszeit stehen (Fortbildungstag, Besuch/Exkursion, Praxismaßnahme, …)